Posted on 09-01-2012
Filed Under (Aktionen, Musik) by Urius

…ist im Gegensatz zu Oinos tatsächlich eine griechische Insel. Gleichzeitig natürlich auch ein starker Song von den Fleet Foxes oder besser gesagt, der meiner Ansicht nach beste Song der Fleet Foxes. Dabei kenne ich ja noch nicht einmal das im letzten Jahr erschienene Album “Helplessness Blues”, welches, wie mir der Thorterich kürzlich mitteilte, von der Visions ja zum Top 3 Album des Jahres gewählt wurde. Gibt es da irgendwelche Erfahrungen in der Leserschaft? Nebel?

Neben den Fleet Foxes gibt es aber natürlich noch andere gute Bands, über die es sich zu berichten lohnt. In diesem Fall allen voran Aficionado, deren Debüt-LP wiederum zumindest zu den Top 5 meiner persönlichen Bestenliste des Jahres 2011 gehört. Außerdem waren Aficionado auch eine der Bands, die ich mir unbedingt noch live anschauen wollte und letzten Donnerstag bot sich dann tatsächlich die Möglichkeit dazu. Nach einigen Umfragen im Freundeskreis erklärte sich schließlich der Mörser bereit, mit mir die Fahrt nach Würzburg anzutreten. Mit dem Corsamobil ging es auf die Reise und schnell offenbarte sich der erste Schwachpunkt der Unternehmung: Da das Corsamobil über keinen CD-Player geschweige denn einen MP3-Anschluss verfügt und ich das Radio nicht ertragen mochte, wurde un-unterbrochen gelabert. Noch nichtmal die Hälfte der Strecke war geschafft, da begann mein Hals schon zu kratzen wie die selbstgestrickte Wollunterhose. Zu meinem Glück hatte ich einen schmackhaften Eistee (Geschmacksrichtung Persisch) eingepackt, der mein Überleben im aufgeheizten Automobiotop sicherte. Der Mörser war ebenfalls clever und hatte sich zwei Büchsen Gerstensaft mitgenommen. Statt diese einzunehmen, zog er es allerdings vor, sie im Fußraum des Corsamobils zu lagern, wo sie sich auch heute noch befinden (Wertsteigerung nicht garantiert). Obwohl wir beide uns bestenfalls schlecht in Würzburg auskennen, konnten wir den Laden problemlos finden und mit 9 Euro war sogar der Ticketpreis (den zum Glück trotzdem der Mörser übernahm) durchaus erschwinglich.

Die Location, das Cairo, machte einen ziemlich soliden und zugleich muckeligen Eindruck, so dass die Tatsache, dass dort auch Nahrung in Form von Essen verkauft wurde, kaum überraschte. Als wir die Räumlichkeiten betraten, spielte gerade ein Solo-Künstler, dessen Namen mir wieder entfallen ist, auf der Gitarre, muckte ganz solide vor sich hin und war vor allem enorm groß und hatte immens viele Haare.

Danach kam der lokale Support in Gestalt von White Fields auf die Bühne. Die hatten anscheinend wiederum ein paar eigene Supporter im Schlepptau, was sich vor allem nach ihrem Auftritt bemerkbar machte. Naja, jedenfalls hatte die schon irgendwie ihre Berechtigung und passten auch rein programmatisch zum Headliner des Abends, Self Defense Family.

Mein persönlicher Favorit kam dann als vorletztes auf die Bühne und überzeugte mich ohne Einschränkungen. Obwohl, wie ich bei einem späteren Gespräch herausfand, der eigentliche Bassist an diesem Abend die Gitarrerei übernahm, war der Sound überaus tight und die Songauswahl, die fast ausschließlich Titel des bisher einzigen Albums berücksichtigte und die EP außer Acht ließ, traf meinen Geschmack voll. Auch die live-Parts der Querflöte kamen überraschend gut rüber, auch wenn der Mörser etwas rumnörgelte. Einziger Wermutstropfen: Die EP, die ich eigentlich auf dem Konzert kaufen wollte, hatten die guten Leute nicht mit nach Europa genommen, um Shipping-Kosten zu sparen. Die bleiben also letztlich wieder an mir hängen…

Den Abschluss machte dann die Self Defense Family, deren Sänger mit schönen Wortbeiträgen zwischen den Liedern zu überzeugen wusste. Auch musikalisch konnte der bunte Haufen überzeugen, so dass ich mit einer 7″ der Band und einer LP von End Of A Year im Gepäck den Saal verließ. Bernd und ich traten nach kurzem Gelaber mit besagtem Bassisten den Heimweg an, laberten im Corsamobil munter weiter und ließen uns auch beim Burger King Besuch nicht vom Labern abhalten. Good times!


To go seven days without eating makes one week

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Posted on 03-01-2012
Filed Under (Aktionen, Kram zur Seite) by Urius

Wär hätt’s gedacht, wer hätt’s gedacht? Die Uriusarmy feiert heute ihren 9. Geburtstag und dreht damit zum letzten Mal eine Runde im einstelligen Bereich. Nächstes Jahr steht also ein Jubiläum bevor, dessen Ausmaße allerhöchstens noch von den Feierlichkeiten zum 500-jährigen Bestehen des Reinheitsgebots im Jahre 2016 erreicht werden könnten. Zunächst aber kann die Uriusarmy auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken, in dem vor allem auf sportlicher Ebene geglänzt wurde. So wurde beispielsweise das alljährliche Usinger Flunkyball-Turnier von einem ausschließlich aus Mitgliedern und/oder Gründern der Uriusarmy bestehenden Teams gewonnen. Darüber hinaus konnte die Werksmannschaft der Uriusarmy ungeschlagen den Fan&Friends-Day-Pokal verteidigen. Einige Mitglieder waren sogar an der historisch einmaligen Doppelerringung der am gleichen Tag ausgespielten Pokale des F&F-Day und des Eschbacher Bembel-Cup beteiligt. Nicht vergessen sollte man auch die sportlichen Höchstleistungen, die von allen Aktiven an der Usinger Kerb gezeigt wurden. Von Thekensport über Thekendienst bis hin zur nahezu Abnutzungserscheinungen erzeugenden Inanspruchnahme diverser Fahrgeschäfte wurde viel Geboten für die Mark.

Im Rahmen dieser Rückbesinnung auf das Vergangene möchte ich die Möglichkeiten nutzen, um an schon lang vergessene Zeiten anzuknüpfen und einen Erfahrungsbericht zum letzten Jahreswechsel zum Besten geben. Denn wie jeder gute Hip Hopper weiß, darf neben dem Battlen das Storytellen nicht zu kurz kommen und deshalb folgendes:

Schon einige Tage vor Silvester stand der Plan fest: Nach Gießen in die mittlerweile ehemalige WG des Robfink sollte es gehen. Im Vorfeld seiner Englandreise hatte ich glücklicherweise noch den Mörser über dieses Vorhaben informiert, so dass das Lineup für die Überfahrt in die Stadt mit dem schönen Bahnhof neben j-suss, dem Wahn und mir auch eben jenen umfasste. Nachdem j-suss hoch und heilig versprochen hatte, man müsse nicht vor 9 Uhr mit uns rechnen, war es natürlich Ehrensache, dieser Abmachung zum Trotz schon um zwanzig nach 8 aufzuschlagen und die Wohnung in unserer Funktion als erste Gäste unsicher zu machen. Da ich in Caros Auto noch meinen reich verzierten Spanien-Bademantel gefunden hatte, erklärte ich die Veranstaltung kurzerhand zur Outfit-Party. Da wollte sich verständlicherweise keiner eine Blöße geben und so wurde der Mörser ruckizucki mit einer Warnweste dekoriert und j-suss war die Jogginghose über. Auch vor Ort zückte so mancher einen glitzernden Cowboy-Hut oder ein Katzen-Outfit, was ich durchaus begrüßte und umgehend goutierte.

Standesgemäß belegten wir sofort eine Couch im Eingangsbereich um unsere aufgemotzte Optik präsentieren zu können und die nachkommenden Gäste auf Herz und Nieren zu prüfen. Überbrückt wurde die Wartezeit auf jene mit Bier und Stulle. Ist in diesem Fall sogar ernst gemeint, denn die Bereitschaft Fladenbrot zu verzehren war in unserem Umfeld besonders hoch. Zu meinem Leidwesen hatten die anderen Kuffnucken einen hochwertigen (“mmhm, der schmeckt aber wirklich scheiße”) Ouzo organisiert und der Tankbreaker nahm es mit dem Einschenken nicht so genau. Also hieß es immer mal wieder Augen zu und durch. Der Wahn verabschiedete sich recht schnell ins Nebenzimmer, um die ahnungslosen Mitfeiernden unter dem Deckmantel der guten Laune um ihre Konstitution zu betrügen (Stichwort Looping Louie). Bernd, Carlos und ich besetzten weiter das Sofa und hielten die Gastgeber bei Laune bis schließlich mehr und mehr Gäste eintrafen und sich der Raum vor unserem Platz zur Tanzfläche entwickelte. Bernd und ich wurden in spitzenmäßige und undankbar lange Gespräche verwickelt, während Carlos im an einen Skinhead erinnernden Outfit die Feier durchstreifte.

Das alles ereignete sich übrigens schon nach dem Jahreswechsel, der nur sehr kurz und unspektakulär im Freien gewürdigt wurde. Nach Mitternacht wurde dann volles Mett auf 90er-Jahre Mucke gesetzt, was beim Großteil der Belegschaft für große Freude sorgte. Irgendwann (so gegen 5 Uhr) wurde es aber etwas anstrengend, da bei uns die Schlafbereitschaft stieg, die Leute aber immer noch in dem uns zugewiesenen Zimmer abhingen. Wir nutzten also nochmal die Zeit, um uns ein weiteres Mal beim Müller vorzustellen, der sich dieses Mal zumindest angeblich ansatzweise an uns erinnern konnte. Durch unsere Präsenz fernab der Couch schien sich der Raum auch tatsächlich zu leeren, so dass wir wenig später doch noch unsere mehr als mäßigen Schlafplätze herrichten konnten. Ich war ja schon immer ein Experte, was das Schlafen auf knallhartem Boden betrifft, aber dieses Mal hätte ich gut darauf verzichten können.

Nach kurzer Schlafphase und einer mittäglichen Weckattacke durch den Mörser fuhren wir quasi umgehend wieder heim, stellten jedoch vorher noch mit Begeisterung fest, dass der Wahn schon seit gefühlten 4 Stunden beim Aufräumen geholfen hatte. Wir konnten uns also ohne schlechtes Gewissen vom Acker machen. Bernd jedoch war noch so nett, den Gastgebern eine Palette Bier abzunehmen. Quasi win-win, wenn man so will…

 


You’ve Got Spiders

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Posted on 19-12-2011
Filed Under (Aktionen, Musik) by Urius

Haha, was entdecke ich da heute verspätet im Full Force Weihnachtskalender? Die Excrementory Grindfuckers spielen nächstes Jahr auf dem Full Force. Zusammen mit den ebenfalls bestätigten Lokalmatadoren ist also wieder mal für gute Laune nach dem Motto “The Message is Feierei” gesorgt. Daumen hoch dafür.

Des weiteren habe ich mir heute ebenfalls das LineUp des Groezrock 2012 angeschaut und das ist wirklich der Knaller. Rancid, Lagwagon, Hot Water Music, Lifetime, 7 Seconds, Bouncing Souls, Set Your Goals, DYS, Alkaline Trio usw. usf. um mal nur die namentlich zu nennen, die ich brachial abfeiern würde. Was sagt uns das? Den 28. & 29. April des nächsten Jahres bitte freihalten und mit mir nach Belgien fahren. Sau wichtiger und sau guter Termin! Alle merken und Urlaub nehmen.de

Meine hier angekündigten Termine konnte ich bisher leider alle nicht wahrnehmen, weil immer irgendwas dazwischenkam (Handball-Weihnachtsfeier z.B.). Den Aficionado-Termin möchte ich aber deshalb erst recht nicht auch noch versäumen, weshalb ich mich über eine Anmeldung hierzu immer noch freuen würde.

Als abschließende Vermutung möchte ich hier einfach mal in den Raum stellen, dass der Jochen in seiner Arbeitshöhle an der Weltraumtheke anscheinend zu sehr isoliert ist, weil er nämlich so viel raschelt wie nie zuvor. Ich freue mich jedenfalls schon auf die weihnachtlichen Meetings und hoffe natürlich auf eine grundsolide TI/A&A/whatever-Runde. Mein Vorschlag für dieses Jahr: Zwischen den Jahren mit Jogging-Anzug-Pflicht. Discuss!


My name is Dicky Barrett and I am a member of the Wolfpack.

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Posted on 02-11-2011
Filed Under (Aktionen, Musik) by Urius

…Leute, die an folgenden Konzerten interessiert sind: Zuerst einmal wäre da Title Fight, die zusammen mit Balance and Composure und Transit am 07.12.11 in Köln spielen. Auf Wikipedia werden Title Fight als eine Band beschrieben, die “music in the vein of Jawbreaker, Kid Dynamite and Lifetime” machen, was wohl so ziemlich das Beste ist, was man über eine Band sagen kann, die bisher nur einen Longplayer veröffentlicht hat. Was ich bis jetzt von diesem Album namens Shed gehört habe, fand ich durchaus überzeugend, weshalb ich nach der Full Force Performance von diesem Jahr noch einen Club-Auftritt dranhängen wollte. Außerdem würde ich mir gerne mal Balance and Composure anschauen, die zur Zeit auch jede Menge positives Feedback bekommen.

Drei Tage später, am 10.12.11 spielen, ebenfalls in Köln, The Swellers mit Broadway Calls und Into It.Over It. als Support. Broadway Calls sind ja schon bewiesenermaßen super (damals im Vorprogramm von Set Your Goals gesehen) und definitiv einen Ausflug wert, aber auch Into It. Over It. würde ich mir sehr gerne ansehen, zumal ich deren letztes Album bereits bestellt habe (ist noch unterwegs). Dass die Swellers, der eigentliche Hauptact, von dem ich so gut wie gar nichts weiß, auch noch spielen, sehe ich einfach mal als positiven Nebeneffekt, der mir evtl. eine weitere Band erschließt.

Beim letzten Termin handelt es sich bereits um einen im nächsten Jahr bzw. um eine Auswahl aus zwei Terminen, denn ich würde sowohl Würzburg (05.01.12) als auch Köln (03.01.12) in Betracht ziehen. Dabei geht es um die von mir für mich kürzlich neu entdeckten Aficionado und die mir unbekannte Self Defense Family, die aber zumindest mit einem lustigen Namen aufwarten kann.

Wenn sich also jemand für einen (oder mehrere) dieser Termine begeistern kann, so möge er sich gerne bei mir melden, um weiteres in Erfahrung zu bringen. Bis dann, viel Erfolg.


I fell asleep with the lyric sheet under my pillow

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Posted on 01-11-2011
Filed Under (Musik, Recently Bought) by Urius

Heute war die Preorder-Lieferung aus den USA in der Post. Nachdem ich in das neue Album reingehört hatte, entschied ich mich, auch alles andere zu bestellen, was Reaper Records zur Band auf Vinyl auf Lager hatte. Um wen könnte es also gehen? Richtig, Trapped Under Ice. Die Band, die sich nach einem Metallica-Song benannte und deren zweiter 7″  Olis Blog seinen Namen zu verdanken hat, wartet seit dem 11. Oktober mit einem neuen Album auf, das auch jetzt bei mir zu Hause steht. Zusammen mit der bereits angesprochenen 7″ sowie dem Vorgänger-Album sah das ganze nach dem Öffnen des Pakets dann so aus:

Oben link ist noch das Shirt zu sehen, das beim Preorder-Deal mit dabei war und das morgen auf der Arbeit erstmal probegetragen wird. Der Aufkleber auf der Big Kiss Goodnight ist übrigens nur auf der Verpackung und nicht auf der LP selbst. Nach dem Auspacken kam dann folgendes zum Vorschein:

Live gefällt mir fast schon die Bronze/Black-Version der Secrets Of The World am besten, aber alle drei Exemplare haben etwas für sich, insgesamt eine sehr gelungene Gestaltung, wie ich finde. Jetzt muss ich nur noch schnell die Download-Coupons durch die Leitung jagen und den IPod neu bestücken. Witzig übrigens, – und damit jetzt die erste potentiell neue Nachricht für Oli – dass die gleichen Leute (zumindest teilweise), die das hier fabrizieren sich unter anderem Namen so anhören. DMND bringen übrigens Ende November eine EP raus, kann man sich direkt mal vormerken!


We were different, just like all the other kids

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…ist die Anzahl der Kilometer, die wir am vergangenen Wochenende in Hannover gelaufen sind. Vermutlich waren es gar nicht mal sooo viel mehr als normalerweise auch, aber das j-suss’sche Gejammer lenkte dann doch häufiger als sonst die Aufmerksamkeit auf die zurückgelegten Meter. Los ging es aber erstmal mit extrem viel und vor allem langem Fahren. Auf dem Hinweg wurde der gute Sirion nämlich vorbei an diversen Unfällen und durch zahlreiche, unglaublich lange Baustellen geprügelt. Im Endeffekt brauchten wir deshalb satte fünf Stunden bis zum Heimkerker des Dutsche und verpassten, trotz direkter Weiterreise mit dem Automobil, die erste Vorband des Abends. Da neben den beiden zuvor angekündigten Bands aber auch noch eine dritte aufspielen sollte, hatte ich zunächst gute Hoffnung, doch nichts Relevantes verpassen zu würden.

Am Austragungsort, der “Faust”, angekommen, machte sich der Dutsche auch mal direkt unbeliebt, indem er einen Anwesenden beim Versuch, die richtige Halle ausfindig zu machen, siezte, worauf sich dieser als höchst beleidigt zeigte. Zur Anwendung von Druckpunkten kam es jedoch leider nicht… Eine weitere Enttäuschung gab’s dann erstmal im Konzertsaal. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Band, die wir verpasst hatten, Off With Their Heads war. Die wollte ich ja eigentlich auch unbedingt sehen, aber das konnte man jetzt nicht mehr ändern, weshalb ich mir kurzerhand zwei Tonträger der Verpassten zurücklegen ließ. Dafür gaben wir uns die zweite Vorband, Jingo De Lunch, inklusive einiger Biers bis dann Samiam am Start waren. Nach anfänglichen Soundproblemen war der Auftritt, bei dem alte und neue Songs gleichermaßen berücksichtigt wurden, durchaus ein guter. Der Tankbreaker wagte sich sogar in die Grube, kam aber einige Songs später zurück und beschwerte sich über den verweichlichten “Umgangston”.

Im Anschluss an das Konzert ging es noch in einen anderen Laden, der sich über ein riesiges Treppenhaus erstreckte und neben soliden Sitzplätzen (Treppenstufen) auch einen guten Überblick über das Geschehen bot. Hier ging es eher so in die Dance/Electro-Richtung, weshalb jetzt auch Schnaps aufgefahren wurde ;) Am nächsten Tag war das auch deutlich an Elan und Aufstehbereitschaft zu spüren. Nichtsdestotrotz war erstmal Laufen angesagt. Der polnische Wanderpirat trieb uns unermüdlich durch die Weiten Niedersachsens und ließ kein Wehklagen gelten. Der von j-suss zuvor aufgestellte 40 Kilometer-Cap wurde laut unabhängigen Schätzungen jedenfalls bereits um 18 Uhr knallhart überzogen. Nach einer Odyssee durch die Innenstadt ging es zunächst in einen Pub neben dem Zahngold-Shop, wo der Trash-Talk bereits unglaubliche Ausmaße annahm. Später war dann nochmal Faust angesagt, dieses Mal ebenfalls mit Elektro, was vor allem mich und später auch den Tankbreaker an den Rand der Epilepsie brachte. Dafür war der Fallout am Sonntag wenigstens nicht so schlimm, so dass eine angenehme Existenz möglich war. Auf dem Rückweg gab’s zwar trotzdem nochmal die volle Staukeule, aber wofür hat man denn ein Auto?

Zum krönenden Abschluss gibt es noch ein Bild der Erwerbungen vom Freitag:
OWTH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vorsicht! Das Kartenmaterial ist hitzeempfindlich.

 

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Posted on 21-10-2011
Filed Under (Aktionen, Event, Musik, Recently Bought) by Urius

Heute geht’s ab nach Hannover, um genau zu sein, in etwas mehr als zwei Stunden. MyCorner und Tankbreaker werden am Bahnhof BH abgeholt und dann beginnt die wilde Fahrt. Gestern war ich bereits unterwegs, um die Tickets für heute Abend zu kaufen und musste dabei feststellen, dass der Ticket-Shop nicht mehr im Karstadt residiert. Skandal! Naja, ich konnte ihn dann doch noch in den Louisen-Arkaden ausmachen und habe mich nach dem Kauf der vier Karten direkt nochmal doppelt gefreut, als mir klar wurde, dass Off With Their Heads den Support machen würden. Die Zeichen deuten als immer mehr auf ein sehr gutes Konzert hin

Zur Feier des Tages (und weil heute die nächste Lieferung eingetroffen ist) hau ich auch noch das vorletzte Teil raus, das ich mir bei Bridge 9 bestellt habe. Wie nicht schwer zu erraten war, habe ich mir nämlich nicht nur die Single, sondern gleich auch das neue Album von Polar Bear Club auf Marbled Gray/Red Vinyl zugelegt. Das sieht dann in etwa so aus:

Clash Battle...

Damit steht jetzt noch ein finales Release von Bridge 9 aus. Was könnte das wohl sein? Ich verrate schonmal, dass es kein Album ist, vielleicht hilft das ja dem geneigten Leser weiter. Ansonsten werde ich mich jetzt mal so langsam auf die Abreise vorbereiten und nebenbei noch hoffen, dass die Bands heute irgendwas Cooles am Merch-Stand parat haben. Schönes Wochenende und Ahoi!

 


I hate you still, yet i imitate you

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Posted on 16-10-2011
Filed Under (Aktionen, Musik, Recently Bought) by Urius

Counties an sich sind ja bei uns eher weniger bekannt, obwohl sie soweit ich das verstehe im Endeffekt nicht viel anders sind als unser solider, bodenständiger Landkreis (in before Nebels Klugscheißerei). Der große Bruder mit dem “r” kurz vorm Ende ist uns hingegen zum Beispiel in Form der Country-Musik oder dem sehr beliebten Kinder Country geläufig. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei tatsächlich um ein County und zwar eins, dessen Name ich so gut wie überhaupt nicht aussprechen möchte, weil er doch ziemlich nach Versprecher riecht. Das macht aber gar nix, da ich – bis das Uriusarmy-Hörbuch erscheint – das hier nicht vorlesen muss.

Warum erzähl’ ich das alles? Richtig, Chautauqua County ist ein Song vom letzten Lemuria Album, welches ebenfalls in meiner letzten Bridge 9 Lieferung enthalten war. Lemuria ist so ziemlich die ungewöhnlichste Band auf Bridge 9 und damit meine ich, dass sie eigentlich am wenigsten zum Image des Labels passt. Wirklich viel gehört vom Album hab ich bisher noch nicht, weil ich dazu komischerweise keinen Download-Coupon bekommen habe (normal?), aber das kommt bestimmt noch. Hier also schonmal das Bild vom guten Stück:

Pebble

Darüber hinaus hat mich der gute Oli Crucified auf etwas hingewiesen, auf das ihn der Herr Robfink aufmerksam gemacht hat und zwar auf die Smoke Blow Legacy Box, die ich mir umgehend vorbestellt habe. Ein Sammlerstück vor dem Herrn. Nähere Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es hier. Sehr geiles Teil, über das ich bei Erscheinen und Zusendung auf jeden Fall nochmal berichten werde.

Abschließend noch der Verweis auf die Planung für nächste Woche. Angedacht ist nämlich ein Besuch in Hannover, um einerseits den Dutsche mal heimzusuchen und gleichzeitig noch das am Freitag anstehende Samiam Konzert mitzunehmen. Das neue Album ist meiner Meinung nach nämlich überaus tight, wovon man sich auf auf dieser Seite überzeugen kann (oder auch nicht). Das kommende Wochenende könnte also ein Knaller werden. Ich bin gespannt.


Swingtime is good time

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Posted on 12-10-2011
Filed Under (Musik, Recently Bought) by Urius

Das kommt dabei raus, wenn man sich direkt nach dem Länderspiel “mal kurz” hinlegt. Man ratzt bis 1 Uhr, kann dann plötzlich nicht mehr schlafen und entscheidet sich dazu, den Blog wiederzubeleben. Das hatte ich, nachdem ich letztens mit dem Dutsche telefoniert hatte, zwar sowieso vor, aber jetzt habe ich noch einen weiteren Grund dazu. Nach gefühlt ellenlanger Abstinenz in Sachen Musikerwerb habe ich nämlich letztens mal wieder zugeschlagen und mir ein paar Sachen zugelegt. Dabei habe ich erst gar nicht versucht, eventuell versäumte Erscheinungen nachzuarbeiten, sondern mich direkt an relativ aktuelle Releases gehalten. Um mich nicht direkt zu verheben waren in dem am Montag angekommenen Paket auch erstmal “nur” zwei 7″ und zwei Alben.

Eine der Singles ist die dem neuen Album von Polar Bear Club vorangegangene 7″ “The View, The Life”, die neben zwei Albumtiteln auch noch einen exklusiven Song enthält. Da ich die Wahl zwischen einer roten und einer grauen Variante bei einer jeweiligen Limitierung auf 2000 Stück hatte, habe ich mich ganz spontan zu der besser zum Cover-Artwork passenden Version entschieden. Das gute Stück sieht dann so aus:

PBC - The View, The Life

Ziemlich cooles Teil, wie ich finde, wobei ich mich auch mal wieder über die digital-download-Funktion von Bridge 9 gefreut habe, da ich so nicht auf die wenn auch unerwartet schnell eintreffende Lieferung aus den USA warten musste. Mein favorite track so far ist “Screams In Caves”, der mich mit dem Gefitzel am Anfang irgendwie an “Living Saints” vom letzten Album erinnert und der war ja auch schon ein Hit.

Die anderen Platten verrate ich jetzt mal noch nicht, obwohl man evtl. jetzt schon erahnen kann, wo die Reise hingeht. Aber schließlich will ich ja nicht direkt all mein Pulver zum Wiederbeginn verschießen und das ist ja nicht nur in meinem Interesse. Achja: Oli, wie du siehst, habe ich vergessen, dich in die Bridge 9 Bestellung einzubinden, ich hoffe, du kommst so lange noch ohne ein neues Palehorse-Poster klar…;) Abgesehen davon, hast du das neue I Am The Avalanche Album oder wie? Wenn ja, wo hast du es her? Die Frage ist aber eigentlich nur relevant, wenn du es auf Vinyl hast, weil das kann ich nirgendwo finden. Und dann noch was für den Nebel: Mir ist das mit der “The Devil and God…” eingefallen, weil jetzt nämlich auch die “Your Favorite Weapon” neu aufgelegt wird. Falls du das noch nicht wusstest, weißt du’s jetzt. So, sau viel Musikinfo auf einmal, im besten Fall ist jetzt erstmal keiner überfordert, ansonsten gilt es, sich in die Materie einzuarbeiten, quasi als Hausaufgabe.

 


Take my one-man army to the streets

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Posted on 04-05-2011
Filed Under (Kram zur Seite) by Urius

Ich habe keinen blassen Schimmer, was hier los ist, aber irgendwie sind all meine Einträge verschwunden (Dr. Obvious). Mir werden zwar weiterhin die angeblichen 57 Posts in meiner Statistik angezeigt, allerdings sind die einfach nicht da. Das mal so zur Information. Falls irgendwer eine Ahnung hat, was das sein könnte, feel free to tell it on the mountain.
Sollte sich in dieser Hinsicht nichts ergeben, muss halt einfach neuer Kram erschaffen werden, auch kein Problem…


In the distance hear the laughter of the last unicorn

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