…ist was angesagt: Ich habe eben grade mit dem Rob beschlossen, dass wir nach Frankfurt auf die Release-Party von Antitainment gehen. Die findet im Exzess statt und startet um 21 Uhr. Falls irgendwer Bock hat, mitzukommen, kann er sich zwecks Organisation ja bei mir melden.
Achja, mein neuer PC ist am Start! Nice
Oder vielleicht einen Städtetrip? Vielleicht mal bei sengender Hitze nach Köln fahren? Ja, das kann sich lohnen, sofern man Karten für das Rainald Grebe Sommer-Spezial hat. Und genau das war gestern der Fall, weshalb ich mit Mr.MyCorner und dem Pistolen-Eddie aufbrach, nur um ca. zwei Stunden später anzukommen. Doch damit war die Sache noch nicht erledigt. Da ich rein energiebilanziell den ganzen Tag über schon tief in der Kreide gestanden hatte, ging es in Köln sofort zum royalen Bulettenpapst, um Kraft zu tanken. Das war auch ganz gut so, denn die Schlange vor dem Gloria löste sich schneller auf als mir lieb war, weshalb ich meine 0,5er-Flasche Maurercerealien mittels Druckbetankung einnehmen musste. Ohne Essen wäre das kaum möglich gewesen.
Im Gloria gab es dann a) nervige Nachbarn aber vor allem b) ein richtig gutes Konzert. Die Hits wurden zwar nur kurz angedeutet, aber das fand ich nur konsequent, da dadurch mehr Zeit für die seltener gehörten Songs blieb. Ein gefühlsechter Interrail-Flashback blieb uns jedoch verwährt, da “Münzen und Scheine” leider nicht zum Besten gegeben wurde. Trotzdem war ich mehr als zufrieden mit meiner Investition und konnte nach einem gelungenen Abschluss mit “Es ist gut” auf mehr als zwei erfreuliche Stunden zurückblicken.
Danach war aufgrund der günstigen Wetterlage sogar noch eine Outdoor-Aktion in der Innenstadt möglich (in Köln immer nochmal auf ‘nen Absacker in die Innenstadt…). Dadurch kamen wir zwar erst um 3 Uhr wieder zu Hause an, aber das ist ja alles kein Problem, wenn man am nächsten Tag ausschlafen kann.
Soeben habe ich die Tickets für die Reconstruction Tour in Saarbrücken am Sonntag gekauft. Komisch, dass ich solche Sachen nicht schon immer im Karstadt hier vor Ort gemacht habe. Naja, jedenfalls freu ich mich schon auf das Konzert und das gleich aus mehreren Gründen. Einerseits werde ich tatsächlich zum ersten Mal Pennywise live sehen, zwar nicht in Originalbesetzung (Sänger Jim Lindberg ist ja mittlerweile nicht mehr mit von der Partie) dafür aber mit Zoli Teglas, dem Frontmann von Ignite. Es wird bestimmt interessant sein, zu sehen, inwiefern sich der gute Zoli bei Pennywise einfügen kann. Dann freue ich mich natürlich noch auf alte Bekannte aka die Bouncing Souls und A Wilhelm Scream, mit denen man eigentlich nichts falsch machen kann. Und letztendlich spielen ja auch noch Pour Habit, die mir erst kürzlich überhaupt aufgefallen sind, dabei jedoch schon keinen schlechten Eindruck gemacht haben. Die Veranstaltung könnte also durchaus ein Erfolg werden. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen.
Aufgrund des unglaublich soliden Wetters war ich heute mal lecker Eis essen in der Innenstadt. Vier Bällchen auffe Faust und dann ab durch den Schloßpark. So kann man sich den Sonntag gefallen lassen. Schade, dass keine Grillaction an den Start gebracht werden konnte, aber das kommt demnächst bestimmt noch. Wirklich gebraucht hätte ich es vermutlich auch nicht, weil mit ansteigender Temperatur auch mein Hungergefühl zurückgeht (saukrasse These). Von daher kann man schonmal behaupten, dass das Eis heute meine Hauptmahlzeit war.
Im Rahmen der letzten Tonarm-Aktion hatten Oli und ich unter anderem auch darüber gesprochen, dass man sich dadurch evtl. auch mal CDs kauft, die man schon seit langer Zeit einplant, sich zum tatsächlichen Kauf aber noch nicht durchringen konnte. Am Freitag ist dieses Phänomen dann tatsächlich eingetreten, allerdings ohne dass es etwas mit Tonarm zu tun gehabt hätte. Vielmehr waren dafür die Preise/Aktionen beim Müller verantwortlich, die es mir unter anderem ermöglichten, meinen Metallica-Katalog etwas aufzubessern. Im Prinzip kennt man ja sowieso fast alles von Metallica, hat die Sachen eine Milliarde mal gehört, aber sich nicht unbedingt alles gekauft, weil es immer jemanden gab, bei dem man sich was ausleihen konnte oder was auch immer. In meinem Fall war das ja die Dudek’sche Kassettensammlung, die alle Metallica-Alben bis zum Black Album (einschließlich) umfasste und mir vor einigen Jahren “vorübergehend” überlassen wurde. Mit diesem Fundus ausgestattet konnte ich mich bisher nie dazu durchringen, 17, 18 oder was weiß ich wie viel Euro für eine CD auszugeben, die ich in anderer, wenn auch anachronistischer Form, bereits zur Verfügung hatte. Da beim Müller jetzt allerdings mal wieder einiges runtergesetzt war, hab ich mir bei dieser Gelegenheit die “…And Justice For All”, “Ride The Lightning” und “Death Magnetic” gesichert, jeweils für 7 Euro. Dazu gab es dann noch zwei Slipknot-Alben sowie das letzte von Megadeth (im Rahmen der 4 für 3 Aktion) und das brandneue Album von Sick Of It All. Ein sehr metallischer Einkauf, aber immerhin mal wieder das Platzproblem im CD-Regal (welches sowieso schon lange voll ist) erhöht. Stark.
Es ist ja schon fast unglaublich, was zur Zeit für musikbezogene News an Land gespült werden. Erst der neue Murder by Death Song (siehe gestern) und dann auch noch das: Tim Barry haut bei einem seiner Konzerte einen Typen zu Klump und The Hold Steady bringen ein neues Album raus. Okay, zweiteres is auf jeden Fall positiver und auch deutlich wichtiger, obwohl ich ja irgendwie Angst habe, dass der Ausstieg von Franz Nicolay negative Folgen auf die neue Platte haben könnte. Aber wie sagt schon das Vorgängeralbum: “Stay Positive”. Also werd ich’s damit mal versuchen.
Ich hab vorhin übrigens meinen neuen Plattenspieler abgeholt und muss jetzt nur noch den Platz schaffen, um ihn auch tatsächlich betreiben zu können. Getestet und für gut befunden habe ich ihn jedenfalls schon. Abgesehen davon sehe ich mich mal wieder außer Stande, irgendwelche weitreichenderen Rückblicke in Angriff zu nehmen. Obwohl ich in den letzten drei Wochen in Holland, Berlin und Köln war und es eigentlich genug Stoff gäbe, um hier einen Bestseller zu fabrizieren, greift natürlich mal wieder das alte Phänomen. Wenn was los ist, leidet der Blog. Eigentlich echt ärgerlich, aber auch mal wieder faszinierend, dass ich nach über 7 Jahren immer noch den gleichen Scheiß feststelle. Nicht umsonst werde ich, wenn auch nur sehr selten, Dr. Obvious genannt.
Naja, ihr werdet jetzt einfach unglaublich viele Kommentare abgeben, die mich derart motivieren, dass ich in nächster Zeit unfassbar oft update
…like a murder of crows. Das is mir zum folgenden Thema direkt eingefallen, auch wenn es sich eigentlich eher um einen Schwarm Elstern handelt. Schon vor ein paar Tagen hatte ich mitbekommen, dass Murder By Death einen Song ihres neuen Albums “Good Morning, Magpie” zum Stream bereitstellen, aber erst heute kam ich dazu, ihn mir anzuhören. Bereits vor einiger Zeit hatte Adam Turla angekündigt, dass das Album, welches übrigens am 6. April erscheint, etwas positiver sein soll als die bisherigen. Das ist erstmal weder schlecht noch gut. Nicht dass die vorherigen Alben mehr positivity gebraucht hätten, aber warum eigentlich nicht mal was anderes machen. Von einer derart guten Band erwarte ich da zumindest keine Enttäuschung. Und der erste Song “Foxglove” geht bei mir direkt runter wie Öl. Etwas fröhlicher als gewohnt, aber trotzdem super. Da auch Vinylcollective schon reagiert und eine Pre-Order eingestellt hat, bleibt mir in Anbetracht der Tatsache, dass ich alle MbD-Alben in CD und Vinyl-Version besitze natürlich nichts anderes übrig, als mir auch hier das vermutlich wiedermal opulent gestaltete Vinyl zu sichern. Wird sofort erledigt! Alles andere verblasst da jetzt erstmal kurzzeitig, daher also keine News über irgendwas anderes
So hieß der erste Song, den wir heute bei der Bandprobe gespielt haben. Ja richtig, ich bin nach Max Power und noch längerer (?) Abstinenz wieder im “Musikgeschäft”. Da der altbekannte Fuzzipelz jetzt in Köln studiert und daher der Band den Dienst versagt, bin ich jetzt engagiert worden, um kräftig mitzushreddern. Hat heute auch schon einigermaßen gut funktioniert, wenn man mal im Hinterkopf behält, dass es das erste gemeinsame Treffen war. Im Februar steht dann schon direkt der erste Gig in Berlin! an, bis zu dem ich mich noch weiter mit dem Material vertraut machen werde. Die bandinterne Atmosphäre ist auf jeden Fall schonmal sehr gut (man kennt sich ja schon), weshalb ich der ganzen Sache recht zuversichtlich entgegenblicke. Mal schaun, was die Zeit so bringt.
Ansonsten schlagen die Fäuste der Realität momentan hinsichtlich der Anmeldung zur Magisterarbeit ganz gut zu. Da gibt es noch dies und das zu erledigen und jenes will getan sein, also auch hier ist Vertrautheit mit dem Material oberstes Gebot.
Aber vorher gibt es endlich mal wieder die Möglichkeit, ein morgendliches Bad im Whirlpool zu nehmen. Morgen zur gewohnten Zeit werde ich zusammen mit Bernhard M. und Carlos T. den Gang ins Seedammbad auf mich nehmen, um hart im Pool abzuhängen. Wird bestimmt ein Spaß! Da dafür frühes Aufstehen unerlässlich ist, werde ich mich nun einer Sportart widmen, in der ich definitiv zur Weltelite gehöre: Matratzenhorchen!
Leider. Aber trotzdem hab ich mich sehr darüber gefreut, dass Klazart ein Match der Round of 8 der aktuellen OSL kommentiert hat. Und da es sich um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk handelt, haben wir es hier natürlich nicht mit irgendeinem beliebigen Game zu tun, sondern direkt mit einem Spitzenspiel. Jeadong vs Flash ist definitiv das beste Matchup, das die OSL zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat. Die erste Runde konnte zwar noch nicht wirklich überzeugen, vor allem was den Ausgang betrifft, aber die Match 2 und 3 kommen ja schon am ersten Weihnachtsfeiertag.
Aber jetzt nochmal schnell zum vergangenen Wochenende, an dem ich in einer Blitzaktion (zum Glück ohne Blitzeis) nach Trier gefahren bin, um mir dort Ruiner anzuschauen. Die Sache war zwar schon ewig geplant und daher doch nicht so ganz blitzartig, dafür bin ich aber wirklich in Rekordzeit nach Trier und wieder zurück gefahren und hatte vor dem Konzert auch nur einen unglaublich kurzen Aufenthalt bei Nebel/dem Derwisch. Das Konzert an sich war zwar ziemlich überschaubar, was die Besucherzahl betrifft, gut war’s aber trotzdem. Ruiner kamen ziemlich tight rüber, machten keine großen Faxen und verhielten sich allgemein so, wie man/ich es von ihnen erwartet hatte. Keine Überraschungen, dafür aber solider Hardcore – neues Album wurde selbstverfreilich gekauft. Das Vorprogramm bestritten übrigens Tom Mess an der Akustikgitarre und Finding Faith, die ich als Support für Ruiner ziemlich passend und auch gar nicht schlecht fand.
Einziger Minuspunkt: Es war ultrakalt!
Entgegen meiner Befürchtung konnte ich vorvergangenen Samstag dann doch noch mit Begleitung nach Köln fahren. Nils, seines Zeichens Ikeaschreiner, kam mit und stellte sogar ein Navi, mit dem das Rumirren in den Kölner Straßenschluchten auf ein nicht gekanntes Minimum reduziert wurde. Auf der Hinfahrt stimmte ich den Atze schonmal darauf ein, was ihn vor Ort erwarten würde und gab ein Prognose bezüglich des Publikums ab, mit der ich auch recht behalten sollte.
Da ich zuvor noch einem Kollegen beim Renovieren geholfen hatte, kamen wir gerade rechtzeitig und mussten nicht lange auf die erste Band warten. Das waren “Fireworks” aus Metro Detroit, mit denen wir beide nicht so wirklich warm wurden. Mir persönlich gelang es irgendwie nicht so richtig, die Jungs ernst zu nehmen, weshalb die Songs größtenteils an mir vorbeizogen, ohne besonderen Eindruck zu hinterlassen.
Die nachfolgende Band war “Broadway Calls” und mir von meinem favorisierten Vinyl-Distributor schon mehr oder weniger bekannt. Da das Trio bei VinylCollective schon mehr oder minder gehyped wurde, zweifelte ich schon etwas daran, dass die musikalische Kompatibilität vollends gegeben sein würde. Zumindest was den Rest des Publikum betraf, war das auch ganz richtig, würde ich mal behaupten. Das doch relativ junge Volk hatte sich – so zumindest mein Eindruck – doch eher auf “Fireworks” und “Set Your Goals” eingeschossen, weshalb bei “Broadway Calls” weniger los war als beim Opener. Meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht. Sowohl Nils als auch ich konnten den Jungs deutlich mehr abgewinnen, was für meinen Teil vermutlich auch daran lag, dass sie nicht ganz so hippelig, dafür aber ziemlich solide und einfach auf eine gewisse Weise straighter rockig waren. Als das Set durchgespielt war, hatte ich eigentlich schon das Gefühl, den besten Part des Konzerts gesehen zu haben, da ich mir von “Set Your Goals” irgendwie eine Enttäuschung erwartete.
Diese Befürchtung war jedoch gänzlich unbegründet, denn von Anfang an ging der Headliner in die Vollen. Die Bühnenpräsenz war schon beeindruckend, zwei sympathische Frontmannen, die sehr agil und souverän rüberkamen, ließen keinen Zweifel daran, wegen wem das Publikum hier angereist war. Soweit ich mich erinnere, war “Summer Jam” vom neuen Album der Opener und der brachte die Meute schon gut in Fahrt. Dass der Sound dabei überaus gut war, tat sein übriges. Die Hits wie “The Fallen” und “Goonies Never Say Die” kamen richtig fett rüber, ohne dass der Gesang wie so oft in der Soundschlacht unterging. Aber auch das restliche Songmaterial, konnte überzeugen und hat mich im Nachhinein nochmal näher an das letzte Album geführt. Als dann zum Schluss noch “Mutiny!” zum Besten gegeben wurde, schleifte selbst ich nochmal den Kadaver in die Grube und arbeitete mich in die erste Reihe vor. Schönes Ding, das hat sich wirklich gelohnt.
Nach dem Konzert wurde noch der große Run abgewartet, ich kaufte mir das Album von “Broadway Calls” für 10 € und dann ging’s inclusive Burger King Pause gen Heimat. Zu Hause war ich um 3 Uhr, keine schlechte Zeit. Achja, als “Warmmachmusik” für die Show lief, wenn ich das richtig erhört habe, das Greatest Hits der Foo Fighters. Wenn ja, war das nich wirklich innovativ auf Play gedrückt, aber irgendwas is ja immer…
@Rob: a)zufrieden? b)ich bin doch auf einem Bild zu sehen. Ist allerdings mehr so Marke “Suchbild”.
Ja, bevor der Tag rum ist, wollte ich nochmal auf meine Kalenderfunktion in der oberen rechten Ecke verweisen, die anzeigt, dass am Samstag das Konzert von Set Your Goals, Broadway Calls und Fireworks in Köln (Underground) stattfindet. Wenn es irgendwelche Interessenten aus der Umgebung gibt, die gerne mitfahren wollen, so kann mir das jederzeit gerne mitgeteilt werden. Eine Mitnahme ist möglich und sogar erwünscht.