Jawoll, soeben ging der letzte Dellwo/Sänger-Tatort über die Mattscheibe und ich habe ihn natürlich wieder knallhart in Konferenzbetrachtung mit Oliver H.C. gesehen. Wie funktioniert eine solche Konferenzbetrachtung? Ganz einfach, beide Personen müssen den zu betrachtenden Film sehen, sich dabei aber in unterschiedlichen Räumen befinden und gleichzeitig noch in Rufweite bleiben. Diese Methode bringt mehrere Vorteile mit sich:
a) Man muss sich nicht dabei zusehen, wie man zusieht. Ein häufig unterschätzter Vorteil, denn viele machen Killefitz oder gar Kikifax während sie TV schauen und lenken dadurch vom Geschehen ab. Manchmal lustig, beim Tatort aber einfach unangebracht und daher out!
b) Neben der Aufmerksamkeit leidet oft auch das Urteilsvermögen unter der Anwesenheit anderer Hippen vor Ort. Bereits die kleinste Veränderung von Gestik oder Mimik kann Spannung vaporisieren oder etwas witzig erscheinen lassen, obwohl es das z.B. gar nicht ist. Durch die Konferenzbetrachtung entfällt dieser Faktor. Lediglich akustische Signale können Informationen über die fremde TV-Erfahrung übermitteln, weshalb nur an ausgewählten Passagen ein Austausch stattfinden kann. Schließlich hört man ja sonst nix, da man ja vor allem rufen muss, wobei ein sehr lautes Sprechen gemeint ist (lautes Lachen mit inbegriffen).
Mit Hilfe dieser Technik lassen sich die wirklichen Perlen aus dem Fruchtfleisch der Tatortmuschel ernten, die teilweise noch zahlreiche Stunden überdauern und mit etwas Glück sogar lebenslange Alltagstauglichkeit erlangen. Klar dürfte sein, dass sich vor allem Szenen, in denen Bier vorkommt, großer Beliebtheit erfreuen. So war auch die heutige Konferenz ein großer Erfolg – nicht zuletzt aufgrund des im Film vorhandenen Dosenbieres. Ein ausgefeilter Schachzug der Filmemacher. Ich jedenfalls bin zufrieden. Auch weil es ein Spruch auf meine Gedächtnispinwand der endlosen Ewigkeit geschafft hat. Daumen hoch.
Nach diesem Ausflug in die Welt von Funk und Fernsehen noch eine Randnotiz zum Thema Sporcht: Trotz meiner zurückgefahrenen Handballaktivität war dieses Jahr bereits jetzt ein Erfolg in Sachen Leibesertüchtigung. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist es uns, einigen ausgewählten Mitgliedern der Uriusarmy, gelungen, dass Taunus-Double zu holen. Nachdem wir schon vor zwei Wochen beim Bembel-Cup abgeräumt hatten, war auch am vergangenen Wochenende beim Fan&Friends-Day kein Kraut gegen uns gewachsen. In einem glorreichen Finale holten wir uns den Pokal, der uns rein objektiv gesehen, schon letztes Jahr zugestanden hätte. Dementsprechend haben einige wenige Personen in diesem Jahr die Möglichkeit, das goldene Buch der Stadt Usingen zu gewinnen, indem sie mit dem Flunkyballturnier am kommenden Wochenende das dritte Großereignis in diesem Jahr für sich entscheiden. Klare Favoriten für diesen Titel sind Thorti und der Hase, die als Vorjahressieger in das Flunky-Turnier starten. Aus Fairnessgründen muss man dazu sagen, dass beide nicht dem Gewinnerteam des letzten Jahres angehören, aber das sind Feinheiten, die in der Welt des Trinksports kein Gewicht haben. Hinten kackt die Ente, was mit ziemlicher Sicherheit Fakt ist.
…hatte ich jetzt mal gar nicht, denn noch vor ein paar Minuten hab ich mit ihm Starcraft2 gespielt. Allerdings eine der schlechtesten Sessions, die wir seit dem Release hatten. Frei nach dem Motto “zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu” haben wir eben bestimmt 4 Spiele in Folge verloren. Wenn man das “Pech” durch Nervenschwäche und das “Glück” durch Skill ersetzt, wird der Satz übrigens direkt um einiges richtiger. Naja, aus Mangel an Erfolg eingestellt. Zumindest für heute (Nacht).
Eigentlich wollte ich aber noch kurz auf den Fan&Friends-Day eingehen, der ja am kommenden Samstag stattfindet. Im Prinzip ist es fast überflüssig, da alle Spieler und einige andere Personen schon eine Infomail bekommen haben, aber man kann ja nie wissen, wozu es gut ist. Beginn ist also um 10 Uhr. Wer unser erstes Spiel sehen will, muss dann auch wirklich da sein, wir machen nämlich das Eröffnungsspiel. Wie bereits in der Infomail verweise ich auch hier nochmal darauf, dass wir dieses Jahr die Möglichkeit haben, zum ersten Mal das Taunus-Double zu gewinnen, da wir ja am letzten Samstag bereits den Bembel-Cup der Eschbacher Fussis gewonnen habe. Ein gutes Vorzeichen also.
Gemäß diesem Motto agiert die Uriusarmy ja schon seit geraumer Zeit, doch angesichts der kommenden Ereignisse wird es mal wieder Zeit, in Sachen Textil aufzurüsten. Auf vielfachen Wunsch habe ich daher Nachforschungen angestellt, die sich mit einer neuen, zusätzlichen Kluft beschäftigten. Vor allem das sportliche Großereignis dieses Jahres, der Fan&Friends-Day, hat dabei eine große Rolle gespielt. Die Frage lautet nun, ob für dieses Turnier und weitere, die ohne Frage folgen werden, ein Trikotsatz angeschafft werden soll. Ich hab da mal was rausgesucht und stelle das, was meiner Meinung nach in Frage kommt, zur Debatte bzw. zur Abstimmung. In diesem Post findet ihr die zur Wahl stehenden Möglichkeiten. Den Link zur Doodle-Umfrag, findet ihr am Ende des Beitrags. Hier also die Optionen:




Option E ist gar kein Trikot. Wenn jemand also meint, dass wir sowas nicht brauchen, muss er diese anklicken. So, abschließend noch der Link zur Umfrage. Viel Spass!
Edit: Wenn wir mit 15 Leuten bestellen, hat jeder ein Trikot + eine Hose und beide Teile sind inklusive Beflockung. Das würde dann pro Person so ca. 23 Euro kosten. Das mal noch als Zusatz…
…ist was angesagt: Ich habe eben grade mit dem Rob beschlossen, dass wir nach Frankfurt auf die Release-Party von Antitainment gehen. Die findet im Exzess statt und startet um 21 Uhr. Falls irgendwer Bock hat, mitzukommen, kann er sich zwecks Organisation ja bei mir melden.
Achja, mein neuer PC ist am Start! Nice
Oder vielleicht einen Städtetrip? Vielleicht mal bei sengender Hitze nach Köln fahren? Ja, das kann sich lohnen, sofern man Karten für das Rainald Grebe Sommer-Spezial hat. Und genau das war gestern der Fall, weshalb ich mit Mr.MyCorner und dem Pistolen-Eddie aufbrach, nur um ca. zwei Stunden später anzukommen. Doch damit war die Sache noch nicht erledigt. Da ich rein energiebilanziell den ganzen Tag über schon tief in der Kreide gestanden hatte, ging es in Köln sofort zum royalen Bulettenpapst, um Kraft zu tanken. Das war auch ganz gut so, denn die Schlange vor dem Gloria löste sich schneller auf als mir lieb war, weshalb ich meine 0,5er-Flasche Maurercerealien mittels Druckbetankung einnehmen musste. Ohne Essen wäre das kaum möglich gewesen.
Im Gloria gab es dann a) nervige Nachbarn aber vor allem b) ein richtig gutes Konzert. Die Hits wurden zwar nur kurz angedeutet, aber das fand ich nur konsequent, da dadurch mehr Zeit für die seltener gehörten Songs blieb. Ein gefühlsechter Interrail-Flashback blieb uns jedoch verwährt, da “Münzen und Scheine” leider nicht zum Besten gegeben wurde. Trotzdem war ich mehr als zufrieden mit meiner Investition und konnte nach einem gelungenen Abschluss mit “Es ist gut” auf mehr als zwei erfreuliche Stunden zurückblicken.
Danach war aufgrund der günstigen Wetterlage sogar noch eine Outdoor-Aktion in der Innenstadt möglich (in Köln immer nochmal auf ‘nen Absacker in die Innenstadt…). Dadurch kamen wir zwar erst um 3 Uhr wieder zu Hause an, aber das ist ja alles kein Problem, wenn man am nächsten Tag ausschlafen kann.
Das war sein letztes Wort…und so unwahrscheinlich ist das nicht, wenn man bedenkt, wer morgen alles mit nach Österreich fährt. Atze, Hase, Mörser, Carlos, Batman und so weiter und so fort. Es könnte also durchaus ein anstrengendes Wochenende werden, aber wir haben es uns ja selbst ausgesucht. Da ich auch schon wieder relativ knapp dran bin, was die Zeit angeht, werde ich hier jetzt gar nicht lang rummachen, sondern nur noch auf ein wichtiges Ereignis im August hinweisen. Am 28.& 29. August findet der Fan&Friends-Day statt. Ich werde unser Team nach meiner Rückkunft anmelden und wäre daher sehr erfreut, wenn alle Armisten, die an diesem Termin Zeit haben und spielen wollen, einen kleinen Kommentar hinterlassen würden. Okay, dann bis nächste Woche!
Soeben habe ich die Tickets für die Reconstruction Tour in Saarbrücken am Sonntag gekauft. Komisch, dass ich solche Sachen nicht schon immer im Karstadt hier vor Ort gemacht habe. Naja, jedenfalls freu ich mich schon auf das Konzert und das gleich aus mehreren Gründen. Einerseits werde ich tatsächlich zum ersten Mal Pennywise live sehen, zwar nicht in Originalbesetzung (Sänger Jim Lindberg ist ja mittlerweile nicht mehr mit von der Partie) dafür aber mit Zoli Teglas, dem Frontmann von Ignite. Es wird bestimmt interessant sein, zu sehen, inwiefern sich der gute Zoli bei Pennywise einfügen kann. Dann freue ich mich natürlich noch auf alte Bekannte aka die Bouncing Souls und A Wilhelm Scream, mit denen man eigentlich nichts falsch machen kann. Und letztendlich spielen ja auch noch Pour Habit, die mir erst kürzlich überhaupt aufgefallen sind, dabei jedoch schon keinen schlechten Eindruck gemacht haben. Die Veranstaltung könnte also durchaus ein Erfolg werden. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen.
So hieß der erste Song, den wir heute bei der Bandprobe gespielt haben. Ja richtig, ich bin nach Max Power und noch längerer (?) Abstinenz wieder im “Musikgeschäft”. Da der altbekannte Fuzzipelz jetzt in Köln studiert und daher der Band den Dienst versagt, bin ich jetzt engagiert worden, um kräftig mitzushreddern. Hat heute auch schon einigermaßen gut funktioniert, wenn man mal im Hinterkopf behält, dass es das erste gemeinsame Treffen war. Im Februar steht dann schon direkt der erste Gig in Berlin! an, bis zu dem ich mich noch weiter mit dem Material vertraut machen werde. Die bandinterne Atmosphäre ist auf jeden Fall schonmal sehr gut (man kennt sich ja schon), weshalb ich der ganzen Sache recht zuversichtlich entgegenblicke. Mal schaun, was die Zeit so bringt.
Ansonsten schlagen die Fäuste der Realität momentan hinsichtlich der Anmeldung zur Magisterarbeit ganz gut zu. Da gibt es noch dies und das zu erledigen und jenes will getan sein, also auch hier ist Vertrautheit mit dem Material oberstes Gebot.
Aber vorher gibt es endlich mal wieder die Möglichkeit, ein morgendliches Bad im Whirlpool zu nehmen. Morgen zur gewohnten Zeit werde ich zusammen mit Bernhard M. und Carlos T. den Gang ins Seedammbad auf mich nehmen, um hart im Pool abzuhängen. Wird bestimmt ein Spaß! Da dafür frühes Aufstehen unerlässlich ist, werde ich mich nun einer Sportart widmen, in der ich definitiv zur Weltelite gehöre: Matratzenhorchen!
Drei Tage nach Silvester fängt für mich ja bekanntlich das Jahr erst wirklich an, denn an diesem Tag hat die Uriusarmy Geburtstag und tatsächlich wird sie heute schon erstaunliche 7 Jahre alt! Wow, dazu gratuliere ich mir doch gerne mal selbst und wünsche gleichzeitig allen da draußen ein frohes neues Jahr und ein angenehmes Jahrzehnt.
Den offiziellen Jahreswechsel haben wir ja bei uns in der WG mit einer kleinen Feier begangen, zu der sich die Gäste als Musiker verkleiden sollten, was zu meiner Freude auch fast durchgängig eingehalten und in den meisten Fällen wirklich stark umgesetzt wurde. Vielen Dank an alle Gäste, speziell die, die irgendwas beigesteuert haben und/oder viel Zeit und Mühe in ihre Verkostümierung investiert haben. Daumen hoch! Ich denke, wir haben gezeigt, dass man tatsächlich auch mal ein von langer Hand geplantes Silvester cool durchziehen kann.
So richtig abgefunden mit dem neuen Jahr habe ich mich allerdings trotzdem noch nicht. Vielleicht liegt es am neuen Jahrzehnt oder auch nur daran, dass ich am Neujahrstag so geplättet war, jedenfalls habe ich noch nich dieses typische “Jahr-is-rum-Gefühl”. Mal schaun, wann bzw. ob sich das noch einstellt. Ich bin mir halt noch nichmal sicher, ob es dieses Gefühl wirklich gibt und ob es in den Jahren zuvor am Start war.
Eines ist aber sicher: In Sachen Gaming hat das Jahr für mich so gut angefangen wie kein anderes. Gestern war nämlich mal wieder eine Twilight Imperium Runde bei j-suss angesetzt, zu der entgegen erster Vermutung letztlich “nur” fünf Leute erschienen. Mit j-suss, Brudi, Fabi-Wahn, Jopu und mir hatten wir auch ein recht klassisches Line-Up auf dem Dachboden und mein erstes Ziel war es natürlich, nicht neben Brudi zu sitzen. Das konnte ich ziemlich erfolgreich umsetzen, alles was darauf folgte, klappte aber erstmal nicht so gut. Da ich mit den Universities of Jol-Nar ins Rennen ging, hatte ich zu Beginn vor allem mit meinem -1 auf alle Combat Rolls zu kämpfen, weshalb (unter anderem) die Invasion meiner angrenzenden Planeten, die ohnehin schon rar gesät waren, schleppend voranging. Entsprechend meiner Prognose hielten sich z.B. Jopus Truppen, die ich auf einem meiner Nachbarplaneten platzieren musste, ca. 15 Jahre. Als eben jener Jopu (Naalu) sich dann daran machte, mein rudimentäres Reich mit Hilfe eines Wurmlochs noch weiter zu verkleinern, sah es ganz düster aus in der Patchworkfamilie Jol-Nar-Schnarrenberger. Erst als der Jopunesenklaus von j-suss fachgerecht mit diversen Spielarten der Pein bedacht wurde, konnte ich mich wieder freier bewegen. Irgendwie schaffte ich es dann tatsächlich innerhalb kurzer Zeit einen Arsch voll Siegpunkte anzuhäufen, um in der letzten Runde noch den ersten Platz zu erobern. Unglaublich: Mein erster Sieg bei TI3 und das trotz dem schlechtesten Start ever (Selbst zu Mechwars/DrakonisKombinat-Zeiten waren meine Starts besser). Wenn das mal kein gutes Omen für die neue Dekade ist, dann werte ich es trotzdem als ein solches. Also freut euch mit mir und machts vor allem gut!
Leider. Aber trotzdem hab ich mich sehr darüber gefreut, dass Klazart ein Match der Round of 8 der aktuellen OSL kommentiert hat. Und da es sich um ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk handelt, haben wir es hier natürlich nicht mit irgendeinem beliebigen Game zu tun, sondern direkt mit einem Spitzenspiel. Jeadong vs Flash ist definitiv das beste Matchup, das die OSL zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat. Die erste Runde konnte zwar noch nicht wirklich überzeugen, vor allem was den Ausgang betrifft, aber die Match 2 und 3 kommen ja schon am ersten Weihnachtsfeiertag.
Aber jetzt nochmal schnell zum vergangenen Wochenende, an dem ich in einer Blitzaktion (zum Glück ohne Blitzeis) nach Trier gefahren bin, um mir dort Ruiner anzuschauen. Die Sache war zwar schon ewig geplant und daher doch nicht so ganz blitzartig, dafür bin ich aber wirklich in Rekordzeit nach Trier und wieder zurück gefahren und hatte vor dem Konzert auch nur einen unglaublich kurzen Aufenthalt bei Nebel/dem Derwisch. Das Konzert an sich war zwar ziemlich überschaubar, was die Besucherzahl betrifft, gut war’s aber trotzdem. Ruiner kamen ziemlich tight rüber, machten keine großen Faxen und verhielten sich allgemein so, wie man/ich es von ihnen erwartet hatte. Keine Überraschungen, dafür aber solider Hardcore – neues Album wurde selbstverfreilich gekauft. Das Vorprogramm bestritten übrigens Tom Mess an der Akustikgitarre und Finding Faith, die ich als Support für Ruiner ziemlich passend und auch gar nicht schlecht fand.
Einziger Minuspunkt: Es war ultrakalt!